Ihre Route zur Heinrich-Auge-Sporthalle
| 20.06.10| Aufstieg |
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Die Chance genutzt Von Jürgen Schumann Süd. Nach langen und zähflüssigen Qualifikations-Runden sind die A-Jugendhandballer des HSC Eintracht endlich am Ziel. Die Süder nutzten ihren Heimvorteil, setzten sich gegen fünf Konkurrenten durch und qualifizierten sich für die Regionalliga. Das ist die höchste deutsche Spielklasse im A-Jugendbereich. Die Schützlinge von Trainer Gérard Siggemann sind nach dem ASV Senden, TuS Ferndorf und der HSG Lemgo der vierte Westfalen-Vertreter in der Regionalliga. Neu ist dabei allerdings, dass sich mit dem HSC Eintracht erstmals ein Jungjahrgang 1993 durchsetzen konnte gegen die durchweg älteren Konkurrenten. Doch dieser Erfolg ist dem HSC Eintracht nicht in den Schoß gefallen. Schon zum Auftakt der Relegation in der Heinrich-Auge-Halle und Sauerbruchhalle hatten die Süder erheblichen Widerstand des TuS Gehlenbeck zu brechen. Die Siggemann-Truppe stand mächtig „unter Storm“ – es lief nicht nach Wunsch. Die Ostwestfalen legten vor, ehe Thomas Onnebrink kurz vor der Pause zum 5:5 ausglich. Die Rest-Zeit reichte, um noch vor dem Seitenwechsel erstmals durch Marlo Felber 6:5 in Führung zu gehen. Viele Chancen ließ der HSC aber auch später aus, sodass es bis zum Schluss spannend blieb, ehe der 13:11-Sieg zementiert war. Gegen den vom ehemaligen Bundesligaspieler Thorsten Stoschek betreuten OSC Dortmund hatte der HSC ebenfalls einen schweren Stand und lag zur Pause der zweimal zwölf minütigen Spielzeit deutlich 4:8 zurück. Dann startete der HSC eine erfolgreiche Aufholjagd. Zweimal Thomas Onnebrink, Björn Sankalla und per Doppelschlag Fabian Huesmann besorgten das 10:9. Das „Finale“ war nichts für schwache Nerven: Der OSC Dortmund ließ sich nicht abschütteln. Erschwerend kam hinzu, dass die Hausherren dreimal von der Siebenmetermarke am glänzend disponierten Dortmunder Torhüter Kevin Humberg scheiterten. Letztlich gab‘s ein leistungsgerechtes 11:11. OSC-Coach Stoschek prophezeite eine enge Aufstiegs-Entscheidung zwischen HSC und OSC. Es kam anders. Denn Dortmund brach in den nächsten Spielen total ein und brachte sich mit zwei Niederlagen gegen Eintracht Hagen und den TV Emsdetten selbst um alle Chance, am Ende ganz oben mitmischen zu können. Weniger Mühe hatte der HSC beim dritten Auftritt gegen den VfL Eintracht Hagen. Allein Kreisläufer Nikita Maystrenko breitete Probleme. Der Filius des 40-fachen russischen Nationalspielers Sascha Maystrenko markierte neun Treffer. Die reichten allerdings nicht für einen Hagener Sieg. Thomas Onnebrink sowie Björn Sankalla waren auf HSC-Seite die Granten des klaren 21:14. Wenig später folgte in der Sauerbruchhalle ein 14:10-Erfolg über die JSG Nord-/Südhemmern Mindenerwald. Das war für den HSC Eintrracht die vorzeitige Qualifikation für die Regionalliga. Nord-/Südhemmern rettete Platz zwei, der dem Klub eine weitere Chance auf die Regionalliga eröffnet. Im letzten Spiel gegen den TV Emsdetten war für den HSC Eintracht die Luft raus. Die glatte 9:16-Niederlage wurmte Coach Siggemann trotzdem gewaltig. Das Resümee des Teamchefs zur Qualifikations-Runde: „Unsere Leistung war insgesamt gesehen nicht zufriedenstellend – doch heute stimmte mit dem Aufstieg das Ergebnis!“ INFO HSC - Gehlenbeck 11:9 Gehlenbeck - OSC 10:14 OSC Dortm. - HSC 11:11 HSC - E. Hagen 21:14 Hagen - OSC Dortm. 12:11 OSC - Emsdetten 4:11 Gehlenbeck - Hagen 13:11 HSC - Emsdetten 9:16 Emsdetten- Hagen 16:14 Hagen - N.-/Südh. 17:17 Nord-/Südh. - Emsd. 14:1 Emsdett. - Gehlenb. 11:12 TuS Gehlenbeck - Nord-/Südhemmern 10:14 Nord-/Südh. - HSC 10:14 Nord-/Südh. - OSC 11:11 Abschluss-Tabelle 1. HSC Eintracht 66:60 7:3 2. Nord-/Südh. 66:63 6:4 3. TV Emsdetten 65:53 6:4 4. Gehlenbeck 54:61 4:6 5. OSC Dortm. 51:55 4:6 6. Eintr. Hagen 68:78 3:7 HSC Eintracht: Goltz, Schupetta; Onnebrink, Huesmann, Sankalla, Degen, Schiller, Felber, Schrief, Liedtke, Flassbeck, Sasse ++++++++++++++++++++++++++++ RECKLINGHÄUSER ZEITUNG Sportredaktion
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