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RZ Recklinghausen. HSC Eintracht legt gut vor - 32:29
Einen Riesenschritt auf dem Weg zum Klassenerhalt gelang dem HSC Eintracht. Am gestrigen Abend gewannen die Süder das erste Abstiegs-Relegationsmatch beim Drittletzten der Verbandsliga-Staffel 1, SuS Oberaden, verdient mit 32:29.
Sie besitzen nun für das Rückspiel am kommenden Mittwoch zu Hause gute Voraussetzungen. Doch Trainer Detlef Hahnenkamp warnt vor vorzeitiger Euphorie: „Wir haben zwar eine Schlacht, aber noch nicht den Krieg gewonnen.“ Überhaupt war der Süder Teamchef mit der Leistung seiner Schützlinge insgesamt nicht ganz zufrieden: „Doch das Ergebnis geht schon in Ordnung.“ Der HSC ging die Sache in der Römerberghalle vor500 Besuchern recht forsch an. Zjelko Troselj und ein herausragender Spielgestalter Jörg Schomburg eröffneten den Torreigen. Oberaden, insgesamt stärker eingeschätzt und angesichts der zuletzt fünf Erfolge zum Abschluss der Meisterschaftsrunde auch leicht favorisiert, lief lange einem Rückstand nach. Aber da die Abwehrformation der Süder nicht immer sattelfest schien, gelangen den Gastgebern etliche Treffer über den Kreis. Und auch der hünenhafte Linkshänder Bastian Stennei bereitete etliche Probleme. Die Folge: In der 19. Minute nutzte Oberadens Mats-Yannick Roth einen Konter zur ersten Führung der Hausherren (10:9). Der HSC verlor etwas den Faden. Mit 17:15 für die Heimsieben ging es in die Pause. Auffallend: viele vergebene Möglichkeiten der Süder, bei denen von den Außenpositionen nahezu kaum Gefahr ausging. Mit Wiederbeginn trumpfte Markus Witkowski ganz stark auf und riss seine Nebenleute förmlich mit. Zwei hintereinander von Jörg Schomburg versenkte Siebenmeter brachten den 18:18-Ausgleich (33.). Und fortan legte wieder der HSC vor. Doch Oberaden ließ nicht locker. In einem Vergleich auf Augenhöhe besaß die Hahnenkamp-Sieben aber die größere kämpferische Moral. Vor allem Tim Dräger, bis dahin in der Offensive kaum in Erscheinung getreten, stieg wie ein „Phönix aus der Asche“ auf und nutzte seine Chancen nun konsequent. Oberaden versuchte, dem Spielfluss des HSC mit einer Sonderbewachung für Jörg Schomburg beizukommen. Doch die taktische Maßnahme brachte nichts. Zudem versuchten die Gastgeber jetzt ihr Heil mit zahlreichen unkonzentrierten Abschlüssen, die meist ihr Ziel verfehlten. Als Tobias Kasper in der 56. Minute das 30:27 erzielte, war der HSC endgültig auf die Siegerstraße eingebogen. Der SuS Oberaden hatte nichts mehr hinzuzusetzen.
HSC Eintracht Recklinghausen: Knoll, Haunert; Hollenhorst, Dräger (4), Schaaf, Franke (1), Kasper (1), Troselj (7), Schomburg (11/4), Witkowski (7), Heimbrock (1).
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