Von Jürgen Schumann am 25. Januar 2012
RECKLINGHAUSEN. Der Revierschlager zwischen den Bundesliga-A-Jugend-Topteams HSC Eintracht und TuSEM Essen hat am Mittwochabend in der ausverkauften Heinrich-Auge-Halle mehr als 400 Besucher begeistert. Am Ende gab es sogar Standing Ovations für die Süder Handballer, die verdient mit 32:28 (20:19) den Sieg davontrugen.

Geht das gut? Der Essener Thomas Rink versucht, gleich zwei Aufgaben zu lösen: Ole Sasse (l.) am Torwurf hindern und Björn Sankalla nicht entwischen lassen. Foto: Holz
Der Vergleich auf Augenhöhe bot Rasse und Klasse bei hohem Tempo. Die Entscheidung zugunsten der Heimsieben, die mit dem Sieg nach Pluspunkten zu Spitzenreiter TSV Burgdorf aufrückte, fiel in der Schlussphase, als der HSC Eintracht nach einem 26:27- Rückstand in der 50. Minute den Spieß umdrehte und das Team von Ex-Nationalspieler Mark Dragunski regelrecht abschoss.
Der zeigte sich von seinen Schützlingen enttäuscht und machte die Niederlage an vielen ausgelassenen Chancen fest: „Und das bestrafte der HSC brutal!“
Die Weichen zum Sieg stellte der Süder Teamchef Levent Cengiz nach einer Dreiviertelstunde als er den bis dahin glücklosen Daniel Ollesch zwischen den Pfosten durch Rico Robert ersetzte.







































